Bestattungshäuser

Besonderheiten

Tod und Sterben sind aus dem Alltag verbannt. Umso schwerer ist es, sich bei einem Trauerfall der Realität des Todes zu stellen – und nach dem ersten Schock in die Auseinandersetzung mit Tod und Vergänglichkeit zu gehen. Zeit allein heilt hier keine Wunden. Zuerst müssen die Trauernden begreifen, was geschehen ist.Schritt für Schritt setzt der Trauerprozess ein.

Den Tod begreifen

 

Es sind heftige Gefühle, die da plötzlich unser Leben bestimmen, und vielleicht verunsichern auch starke körperliche Reaktionen. Um mit diesen Emotionen gut umzugehen, kann es hilfreich sein, schon die Zeit zwischen Tod und Beerdigung zu nutzen, um aktiv Abschied zu nehmen – in welcher Form auch immer: ob durch das Berühren des Toten, sein Ankleiden oder durch das Bemalen seines Sarges, das Schreiben von Gedichten, um Trauer in Worte zu fassen oder das Lesen von Büchern zur Trauerhilfe. Für jede/n Einzelne/n ist etwas anderes wichtig.

Sich dem Tod stellen, bereichert das Leben

Ein wichtiger Prozess der Verarbeitung von Trauer- und Verlustgefühlen setzt ein. Dabei brauchen Trauernde Zuwendung und Nähe: durch Angehörige, Freunde oder Bekannte. Vielleicht entscheiden Sie sich für eine professionelle Trauerbegleitung: Hier bietet Ihnen jemand feinfühlige und psychologische Unterstützung in allen Trauerphasen. Hier darf man sich fallen lassen. Damit Sie sich nach den durchlebten Trauererfahrungen wieder neu in Ihrem Leben ausrichten können.